DIGISPOT®II: Das DIGISPOT®II-Hörfunksystem

DJiN ON-AIR Sendeablaufsystem

DJiN ON-AIR Sendeablaufsystem

Das DIGISPOT®II ON-AIR Softwaremodul genannt DJiN, besteht aus zwei Einheiten: dem ON-AIR Sendeplan und dem Multi-Kanal-Ausspieler. Die universelle Funktionalität beider Softwaremodule in den drei Betriebsarten Manual, Live Assist und Auto unterstützen die Sendeabwicklung für einen einfachen und sicheren Ablauf. Die Systemadministration ermöglicht individuelle Einstellungen für Zugriffsrechte zur Änderung des Sendeplans.

Für die individuelle Gestaltung des Sendeplans können per Drag & Drop Elemente in den Sendeplan eingefügt, aus ihm entfernt oder verschoben werden. Darüber hinaus kann im Sendeablauf auf eine Reihe von Softwaretools zur Optimierung des Programmablaufs zugegriffen werden:

  • Das Cross-Fade-Editor-Fenster für optimale Übergänge
  • Das Cueing-Fenster zur Festlegung von Start und Stopp
  • Marken vor und hinter dem Intro und Outro
  • Das VoiceTrack-Fenster für die Vorproduktion der Live-Moderation für Sendeplansequenzen sowie die Nachtautomation

Der Multi-Kanal-Ausspieler kann für bis zu vier Wiedergabewege ausgelegt werden, wodurch die Anpassung an die unterschiedlichsten Sendeformen ermöglicht wird.

Darüber hinaus können mit der Re-Transmission-Funktion problemlos lokale Programmanteile in ein Mantelprogram eingefügt werden.

Für mehr Informationen gibt es hier das DIGISPOT®II White Paper als PDF-Download.


CartAssist für DIGISPOT®II-Jingle-Ausspieler

CartAssist für DIGISPOT®II-Jingle-Ausspieler

Die CartAssist-Konfiguration besteht aus der Jingle-Button-Oberfläche, mit der ein schneller Zugriff auf den vorab strukturierten Jinglebestand gegeben ist, sowie bis zu acht Ausspielern, die mit Elementen bestückt werden. Es können mehrere Elemente in einem Slot je Ausspieler vorbereitet werden, die dann einzeln oder als Sequenz gestartet werden können.

Die Ausspieler werden über eine Funktionstastatur oder per Drag & Drop von allen Modulen aus mit Soundelementen bestückt. CartAssist kann als eigener Arbeitsplatz dem ON-AIR System zugeordnet werden oder die Zuspielung von Soundelementen in der Programmproduktion für Hörfunk und Fernsehen übernehmen.

Integriert in die ON-AIR-Konfiguration im Dual-Monitorbetrieb hat der Moderator die Möglichkeit, intuitiv, schnell und sicher das gewünschte Jingle-Material einzusetzen.


ON-AIR und CartAssist in Dual-Monitor-Konfiguration

ON-AIR und CartAssist in dual-monitor-Konfiguration

Früher wurden Jingles auf der Endlosband-Kassette, der Cartridge, aus dem Wandregal im Studio gezogen und in die Cartrigemaschinen geladen, um dann mit der Starttaste an der Maschine, dem Fader oder direkt am Kanal gestartet zu werden. Die Position des Jingles im Wandregal war der Schlüssel zum schnellen Zugriff, das einfache Einschieben der Cartridge in die Maschine die Voraussetzung zum direkten Abspielen.

Das Jingle-System CartAssist aus dem DIGISPOT®II-System ist ein digitaler Cartridge-Player und vereint die Vorteile von Wandregal und einfachem Einschub mit innovativen Ideen.

Die Jingles stehen in farbig unterteilten Slots auf dem Bildschirm, unterteilt nach Kategorien, für schnellen Zugriff zur Verfügung. Per Drag & Drop können die Jingles schnell und einfach in bis zu acht Ausspielfenster geladen werden, um sie dann in der Sendung per Maus- oder Fader-Start einzeln oder gemischt abzuspielen.

CartAssist kann im Senderechner als Modul gestartet werden; in der Darstellung auf einem zweiten Bildschirm oder sogar auf einer eigenen Workstation, für besonders individuelle Sendeablaufgestaltung des Moderators.


Radio Hamburg und Hamburg Zwei (Oldie 95) im neuen Funkhaus

SJM die neue Smart Jingle Maschine

DIGISPOT®war das erste Hörfunk-Sendesystem in digitaler Technik, das mit dem CartAssist eine universelle Jingle-Ausspielmöglichkeit beinhaltete und damit die NAB-Cartridges ersetzte.

Mit dem SJM-System der R. Barth GmbH & Co. KG wurde weitere, innovative Funktionalität in den Hörfunkproduktionsbereich und die Sendeabwicklung integriert. Die Einfügung des Jingles in den Sendeablauf erfolgt mit der SJM nicht mehr nur durch einen Blendvorgang – es findet zusätzlich eine Abstimmung in Rhythmus und Intensität auf das folgende oder vorlaufende Sendeelement statt.

SJM - Die Jingles und SFX für den Sportreport

SJM - Die Jingles und SFX für den Sportreport

Es wird sehr schnell einleuchten, dass eine Anpassung der Elemente im rhythmischen Ablauf der Übergänge, die es zum Beispiel ermöglicht das Soundelement „Tor, - Tor, - Tor, -" im Rhythmus des davor oder danach laufenden Musikelementes einzubinden, auch für viele andere Gestaltungsmöglichkeiten und Ideen eine Basis ist.

Hinzu kommt die Möglichkeit mit dem unten auf dem Bildschirm angeordneten Fader die Intensität im Übergang und Ablauf anzupassen, optimal für die Steuerung des Musikbettes beim „Talk - over“.


SJM - Die neuen Soundeffekts für den Sportbericht

Unterschiedliche Layouts können für den Touchscreen in der Produktion mit mehrfachen Seiten vorbereitet und für den Moderator, je nach Sendungsstruktur, angelegt werden.

Sie stehen, wenn gewünscht, dem Moderator On-Line über das Studionetzwerk zur Verfügung. Es ist ein ideales Werkzeug, um aktuelle Sendelemente, wie Teaser , Promos und auch Nachrichten, mit den dazugehörigen Betten und Jingles, mit einem sensibel abgestimmten Klangbild, dem Hörer zu übermitteln.

Die Anwenderoberfläche des Touchscreen ist je nach Aufgabe in der Produktion frei gestaltbar, für eine immer angepasste intuitive Bedienbarkeit.


Hot- Reserve Sendeausspieler

Hot- Reserve Sendeausspieler

Das System besteht aus den beiden Arbeitsstationen; jeder von ihnen hat Djin On Air-Anwendung und läuft mit X-Player und Hot-Reserve-Modul. Normale Workstations haben nicht die gleichen Rechte: Die eine ist als Main-, die andere als Reserve Station vorkonfiguriert. Beide Workstations sind miteinander durch  (Zusatz-) Netzwerkkarten mit Crossover-Ethernet-Kabel verbunden. Diese Verbindung (nachstehend als "Überwachungs-Verbindung" bezeichnet) wird zur Überwachung des Status von gepaarten Arbeitsstation verwendet. Es wird dringend empfohlen, die direkte Netzwerk Verbindung ohne zusätzlichen Switch oder Router zu verwenden. 

  1. X-Player modes of operation
  2. System Status Indication
  3. Single Reserve workstation for several programs
  4. Manual changeover
    1. Lock of Manual changeover
  5. Remote control
  6. Settings
  7. Hot Air Standby module description in VID file
  8. Typical applications
    1. Temporary changeover to Reserve on the fly
    2. Changeover back to Main on the fly

Den Softwarebereich des Hot Reserve Rechners kann in zwei Teilen beschrieben werden: Hot Reserve Module and Playback Module (X-player).

Das Hot Reserve Module:

  • Manual changeover of airing from Main workstation to Reserve by controlling of on air module:
    • Workstation, which is quitting, stops airing
    • Workstation, taking over, starts airing
  • Automatic changeover to Reserve workstation in case of failure of Main workstation
  • Generation of control commands, necessary for workstation changeover (GPO, routing, control of equipment, indication etc.)

Betrachten wir das System der beiden Module im Normalbetrieb: Die Djin-Anwendung wird auf beiden Workstations ausgeführt, die Überwachungs Verbindung wird hergestellt. Beide Workstations mit solchen Bedingungen werden als ein System mit gemeinsamen logischen Zustand behandelt. Die Beschreibung des Zustand des Systems wird in der folgenden Tabelle angegeben.

Info-Tabelle

StateComment
Main Main station is on air.
Reserve station is standing by.
Main mode of operation.

Reserve

Reserve station is on air.
Main station is standing by.
Reserve mode of operation

Off

Hot Air Standby module is switched off, workstations are functioning independently of each other.